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Notfälle bei Kleinkindern

 

Promis setzen sich für die Samariter ein

 

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Advent – Klaus                                                                                           16.12.2017

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und die Samariter und Helpis treffen sich zur Chlausübung im Samariterlokal. Jeder hat ein kleines Geschenk mitgenommen, für wen wissen wir nicht. Zuerst gehen wir auf einen kleinen Spaziergang um den Appetit anzuregen, denn im Lokal warten schon ungeduldig die Nüssli, Mandarinen und natürlich die Schockolade darauf gegessen zu werden. Kaum sind wir wieder zurück, wird wild spekuliert, was nun mit den Geschenken passieren sollte, währenddem es dem Knabberzeugs an den Kragen geht. Gross und klein, rund oder eckig, stehen die Geschenke wartend auf dem Beistelltisch und führen nicht nur die Helpis in Versuchung.

 

   

 Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt Sylvia das Geheimnis preis: wir werden um die Geschenke spielen. Wer die richtige Zahl würfelt, kann sich ein Geschenk aussuchen aber nicht auspacken. Das grösste Packet ging natürlich sofort weg. Kaum haben alle ein Packet, werden wiederum nach Würfelauge die Packete nach links oder rechts verschoben. Manchmal musste man sich fast fragen ob die Würfel gezinkt sind, so oft nacheinander nach links geht doch nicht! Man fiebert darauf zu sehen wie das eigene Wunschpaket sich mit jedem Wurf noch näher zu dir kommt. Doch nach Ende dieser Runde dürfen wir nun endlich die Geschenke auspacken. Manche Pakete haben für viel Gelächter gesorgt. Das grösste und am wildesten begehrte Geschenk war ein Chipspack, extra gross verpackt. Wer aber dachte, der Inhalt gehöre nun ihm hat sich bitter getäuscht. Das Spiel fing erst richtig an. Denn nun musste man wiederum nach Würfelauge das eigene Geschenk mit einem anderem tauschen. Schnell hat sich herausgestellt was die begehrtesten und unbegehrtesten Geschenke sind. Um die Kuschelsocken wird wacker gekämpft. Doch am Ende dieser letzten Runde ging (fast) jeder mit einem guten Geschenk, aber sicher mit einem Bauch voller Nüsse und einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause.

Alexandra Kessler

 

Arztvortrag                                                                                                09.11.2017

Zum diesjährigen Vortrag ist Lisa Tralci-Eberhard vom ambulanten Hospiz-Dienst St. Gallen gekommen um uns über Ihre Arbeit zu berichten. Das Interesse an dem Vortrag war gross und es wurden viele Fragen an Frau Tralci-Everhard gestellt.

   

Der ambulante Hospiz-Dienst begleitet seit 15 Jahren Schwerkranke und sterbende Menschen über 18 Jahren und unterstützt deren Angehörigen. Die Begleitung der Menschen in einer solchen Situation ist anspruchsvoll, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse in dieser Situation. Die Freiwilligen reden, spielen, singen oder beten; je nach Wunsch der zu betreuenden Person. Manchmal muss man nur da sein, ohne zu reden. Vielfach übernehmen Angehörige die Pflege sterbender Menschen und sind froh, wenn der ambulante Hospizdienst sie für ein paar Stunden ablösen kann. Sie begleiten aber auch Menschen im Spital und werden oft auch vom Pflegepersonal gerufen. Da der ambulante Hospiz-Dienst keine Pflege macht steht sie auch in keiner Weise in Konkurrenz mit dem Pflegepersonal.

Der Hospiz-Dienst ist vollständig aus Freiwilligenarbeit zusammengestellt. Der Dienst ist somit Gratis und die anfallenden Kosten werden durch Spenden getragen. Weitere Informationen sind unter www.hospiz-sg.ch auffindbar.

Alexandra Kessler

 

… Luft ist raus …                                                                                      14.09.2017

Das Atmungssystem ist eine komplexe Sache. Das merkten wir, als wir versuchten die Lungen und den Rachen aufs Papier zu bringen.

 

 

 

   

Atmen ist etwas reflexartiges, automatisches und meistens atmen wir unbewusst. Sobald es mit der Atmung aber nicht mehr so klappt wie es soll löst das schnell ein beängstigendes, beengendes Gefühl aus. Für die Übung haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und uns über die verschiedenen Ursachen schlau gemacht. Danach haben wir das erlernte Wissen der Gruppe mitgeteilt. Die Gründe für eine veränderte Atmung sind vielfältig: vom Schlag in den Unterleib über Diabetes zu Hysterie. Jede dieser Ursachen erfordern eine andere Behandlung und der Handlungszeitraum ist ebenso verschieden. Bei Allergien kann der Atemweg innerhalb von Minuten verschlossen werden, was sehr Gefährlich ist. Bei Diabetes fängt der Atem an süsslich zu riechen, man kann selbst zum Arzt gehen, ohne Ambulanz.

 

Alexandra Kessler

 

… eine heisse Sache …                                                                            10.08.2017

Der Sommer ist da und man möchte nichts lieber als die Sonne geniessen. Es lauern aber auch Gefahren an einem schönen Sommertag. Neben einem Sonnenbrand gibt es auch noch den Hitzschlag, den Sonnenstich und die Hitzeerschöpfung. Das alles tönt ziemlich ähnlich und grundsätzlich auch werden alle gleich ausgelöst: zu viel Sonne und zu wenig Flüssigkeitskonsum. Warum also all diese Namen, wenn doch sowieso alles dasselbe ist?

Wir haben uns die Symptome der einzelnen Leiden genauer angesehen und festgestellt, dass es einige Unterschiede gibt. Der Hitzschlag und die Hitzeerschöpfung können sogar lebensgefährlich sein! Die Hitzeerschöpfung zum Beispiel wird durch die körperliche Ertüchtigung in der Hitze ausgelöst. Obwohl es heiss ist, kann der Patient anfangen zu frösteln und der Puls ist nur noch schwach, sollte die Person bewusstlos werden wird es kritisch und muss sofort hospitalisiert werden. 

Wenn wir also einen Patienten antreffen, der unter der starken Hitze leidet, begehen wir uns zuerst in den Schatten und offerieren ein Getränk. Vom zu schnellen Trinken sollte aber abgesehen werden, der Patient kann sich durch zu viel Flüssigkeitszufuhr auf einmal übergeben. Aneinander haben wir geübt und herausgefunden, dass es nicht ohne ist, herauszufinden wie schwerwiegend der vorliegende Fall ist.

 

Alexandra Kessler

   

 

 

… falsch Verbunden …                                                                                 8.6.2017

Wir haben uns heute Wunden angenommen und wie man sie verbindet. Dabei haben wir uns nicht nur mit physischen Wunden beschäftigt, sondern auch psychische Wunden. Bei einem Unfall ist es nicht selten der Fall, dass der Patient aber auch Zeugen in einen Schock verfallen, der sich in verschiedensten Formen auswirken kann. Wie behandelt man also psychische Verletzungen und wie sieht der Selbstschutz hier aus?

     

Dazu haben wir vier Leitsätze kennengelernt wie man auf Patienten zugeht und sich verhält. Dies ist nicht einfach – diese Wunden sind genauso ernst zu nehmen wie physische Wunden und Patienten. Falls die Erste Hilfe nicht genügt kann aber auch hier der Hausarzt weiterhelfen.

Im zweiten Teil der Übung haben wir uns mit allen möglichen Arten der Verbände auseinandergesetzt. Angefangen mit dem Pflästerli, bei dem man mit ein bisschen Basteln auch Unmögliches möglich machen kann und zum Beispiel einen Schnitt zwischen den Fingern verbinden, ohne dass es bei jeder Bewegung stört. Beim Verbinden von grösserem sind dann Binden Verbände gefragt. Grosse Verbände anzulegen ist nicht immer ganz einfach, auch wenn manche Samariter einen so schnell anlegen, dass man kaum blinzeln kann und schon ist er fertig, und das auch noch mit perfekter Technik. Da muss ich noch viel Üben …

Alexandra Kessler

 

 

… Knochenschlosserei …                                                                       11.5.2017               

In dieser Übung haben wir uns auf verschiedene Knochenarten konzentriert. Am Schluss haben wir alles nochmals repetiert und geprüft. Vieles ist noch im Kopf geblieben.

Wir durften wieder einmal Verbände erstellen.

 

         

Angefangen vom Fuss über die Hand bis zum Ellbogen. Darunter waren die Stützverbände das wichtigste.

Was ist das wichtigste bei einer Verstauchung. Ich sage nur „PECH“ gehabt!

Bei Verstauchungen ist ein Arztbesuch nicht nötig.

Nach dem Üben, kam ein Fallbeispiel dran. Monika stürzte die Treppen herab und verstauchte sich den Fuss. Das Gejammer hättet ihr höhen sollen. Unsere Samariter mussten die Patientin von der Treppe in die Garage transportieren. Und schon haben wir wieder einmal die Transporttragarten einsetzen können.

Danach haben wir das Bein mit nicht bekannten Hilfsmitteln geschient. Markus zeigte uns wie dies mit Stecken oder Skistöcken gemacht wird. Achtung die Polsterung nicht vergessen. Auf solche Ideen muss man kommen. Unsere Patientin fühlte sich wohl, konnte aber fast nicht mehr aufstehen.

Das alles darf man auch nicht vergessen: Der Witterungschutz, die Blutung (bei offenem Bruch).

 

Hans Jetter

 

… Kopf Transport …                                                                             6.4.2017                 

 

In dieser Übung haben wir uns auf verschiedene Verletzungen am Kopf und den Transport einer verletzten Person aus der Gefahrenzone konzentriert. 

Schädel-Hirn Verletzungen beschreiben Verletzungen am Schädelknochen oder im Hirn selber, wie eine Hirnblutung oder Hirnerschütterung. Die Symptome sind sehr vielfältig – Wer hätte gedacht, dass Rot unterlaufene Augen auf eine solche Verletzung hinzeigen könnte? Wir haben uns leichtere Verletzungen am Kopf angesehen, die wir auch im Postendienst immer wieder antreffen.

Der Transport soll den Patienten nur aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu bewegen, wobei der Verletzte möglichst wenig bewegt werden soll. Damit der Transport reibungslos verläuft übernimmt eine Helferin oder ein Helfer das Kommando. Leicht verletzte Personen kann man mit dem Sesselgriff transportieren.

 

Dies wurde geübt und sofort will jeder Patient sein, der Transport kann anstrengend sein, vor allem bei zwei ungleich grossen Helfern.

 

Im Fallbeispiel fanden wir einen Patienten zwischen Autos sitzend vor, der aus dem Ohr blutete und verwirrt war ob der Geschehnissen. Die Samariter melden den Vorfall sofort und kümmern sich um das Wohl des Patienten. Nach einer Weile verlor er das Bewusstsein, wonach der Patient in die Bewusstlosen Lagerung überführt wurde und ein Defibrillator bereitgestellt wurde. Währendem wird das Patientenblatt ausgefüllt, um der kommenden Sanität mitzugeben.

 

 

Alexandra Kessler

 

S’Härzli pöpperlet                                                                                          9.3.2017

 

In dieser Übung haben wir uns mit dem Herz und dem Blutkreislauf beschäftigt. Zuerst haben wir etwas Theorie wiederholt. Vieles ist noch bekannt, aber beim Spezifischen wird es etwas schwieriger. Von wo aus im Herz wird schon wieder das Blut in den Körper gepumpt? – Ach ja, der linken Herzkammer.

Der Blutkreislauf besteht aus drei Bestandteilen: das Blut, das Herz und die Blutgefässe. Wenn eines dieser drei Komponenten ausfällt, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben. Der Körper geht in einen lebensbedrohlichen Schockzustand über. Für vier Schockarten haben wir uns die Ursachen, Symptome und die Erste Hilfe angesehen.

Ein hypovolämischer Schock geht aus einem Volumenmangel hervor, wenn zu viel Blut durch eine Wunde verloren geht. Der Blutverlust muss sofort gestoppt werden durch einen Druckverband.

Mit einem Dreiecktuch und einem Tuch als Kompresse haben wir ums Leben unseres Übungspartners gekämpft. Im Ernstfall muss es schnell gehen, wer kann also am schnellsten einen korrekten Druckverband anlegen? Nur Übung macht den Meister.

An einem Fallbeispiel wird das Gelernte geübt, die Schockart verlangt aber nach keinem Druckverband, alarmieren ist die wichtigste Hilfe.  

Alexandra Kessler